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Willibrord Haas (Bildusschnitt)

Willibrord Haas

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Licht, Farben und ihr Zusammenspiel sind das Grundthema von Willibrord Haas. In feinen Lasuren aus Acryl, kraftvoll und dennoch mit großer Zartheit, lässt der Maler die reich pigmentierte und mit Wasser verdünnte Farbe über die Leinwand fließen. Warmes Gelb, leuchtendes Rot, tiefes Blau - im vielfältigen Spiel der Farben entstehen Farbräume von höchster Transparenz und Leuchtkraft. Harmonische, lebensfrohe und strahlend schöne Seelenlandschaften, die den Betrachter in ihren Bann ziehen.

Die Faszination für die Farbe spiegelt sich ebenfalls in den Farbradierungen von Willibrord Haas wieder. In seiner Radierwerkstatt entstehen in langwierigen Arbeitsprozessen an der Kupferplatte großformatige Druckgrafiken, die in ihrer Dynamik und brillanten Farbigkeit die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten des Künstlers deutlich machen.

Seit 1966 erfolgten mehr als 200 Ausstellungen des seit 1961 in Berlin lebenden Malers in Galerien, Museen, Kunstvereinen und auf Kunstmessen im In- und Ausland, im Städtischen Museum Braunschweig und in der Württembergischen Staatsgalerie Stuttgart. Seine Arbeiten gehören zum festen Bestandteil bedeutender Sammlungen.

„Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich für immer und weiß das. Das ist der glücklichen Stunde Sinn: Ich und die Farbe sind eins.“

(Paul Klee)

„“Willibrord Haas malt ja nicht mit Naturfarben, er holt seine Farben aus der stark pigmentierten Acrylfarbe, das sind kunstharzgebundene Farben, die wasserlöslich sind. Diese reich pigmentierten Farben verdünnt er mit Wasser, die er über die hell präparierten Leinwände fließen lässt. Man darf sagen, dass, technisch gesehen, seine großen Leinwände groß gemalte Aquarelle sind. Es entspricht der inneren Natur dieses Malers - Goethe würde von einem neptunistischen Charakter sprechen - der Neptunismus erklärt die Welt als aus dem Wasser entstanden - dass er schon als Student der Malerei in München die entscheidenden Dinge in der Entwicklung seines Werkes im Aquarell gefunden hat.

Willibrord Haas ist der geborene Aquarellmaler, einer Malerei die aus dem kühlen England kommend, sehr systematisch betrieben, dünne, wasserverdünnte Lasuren über das Papier legt, wobei das Weiß des Papiers in einer Lasurschicht die höchste Leuchtkraft und Helligkeit ermöglicht. Es findet immer da besonders lebendige Wirkung, wo der Maler das natürliche Fließen des farbigen Wassers aus dem Pinsel naturbelassen für seine bildnerische Vorstellungen nutzen kann.”

(Ottmer Bergmann)

„Ausstellungsverzeichnisse sind ziemlich trockene, aneinander gereihte Daten und Fakten über Ausstellungsgut, Ausstellungsorte und Jahreszahlen. 1966 hatte ich meine erste Einzelausstellung, seit dem fanden über 200 statt.“

(Willibrord Haas)

Ausstellungen der
JANZEN Galerie


Willibrord Haas im Atelier

Biografie

1936

in Schramberg/Schwarzwald geboren

1948

Umzug nach Wangen/Allgäu

1954

Studienbeginn an der Akademie der Bildenden Künste in München; ergänzende Studien an der dortigen Universität

1960

Meisterschüler

1961

Umzug nach Berlin. Ausbruch aus der ‚klassisch-akademischen’ Welt der bisherigen Bilder. Chaotische Jahre, neue Eindrücke und Erfahrungen, Beginn eines neuen Lebensabschnitts

1967

egegnung mit Joseph Beuys, der Willibrord Haas während fünf Stunden intensiven Gesprächs in Beuys’ Oberkasseler Atelier die Augen mehr öffnete als seine Akademielehrer während zwölf Semestern.

1973

neuer Arbeitsbereich: Druckwerkstatt. Farbradierung als Malerei mit anderen Mitteln

1975

Dozent für Radierung an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg, seither regelmäßige Dozenturen an verschiedenen Einrichtungen, zuletzt am Goethe Institut in Nigeria

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